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Ginseng: Qi Booster & Kaiserdroge

  • März 31, 2026

Schon vor 4000 Jahren nutzten die alten Chinesen Ginseng als Heilpflanze. Weil er so selten und deshalb auch kostbar war, war er vorwiegend dem Kaiser und dem Adel vorbehalten. Sein Handel war streng kontrolliert, die Abgabe an das „einfache“ Volk zuweilen sogar verboten. Die Kaiser von der Han- bis zur Qing-Dynastie schätzten den Ginseng für seine angebliche Fähigkeit, Körper und Geist zu revitalisieren. Sie glaubten, dass die Wurzel Balance zwischen Yin und Yang im Körper herstellt.

Das machte ihn zu einem zentralen Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin, was sein Vorkommen immer weiter dezimierte und dazu führte, dass er schon vor 2000 Jahren kultiviert wurde.

Allheilmittel

Der botanische Name Panax ginseng leitet sich vom griechischen Wort „Panacea“ für „Allheilmittel“ ab. Er gehört zur Pflanzenfamilie der Araliengewächse, deren gemeinsamer Nenner, Saponine sind. Saponine sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in Wasser wie Seife schäumen und bitter schmecken. Sie dienen den Pflanzen als Schutz vor Schädlingen und Pilzen. Die Saponine im Ginseng werden Ginsenoside genannt. Ginsenoside gelten als Adaptogen. Das bedeutet, sie helfen dem Körper, sich an Stresssituationen anzupassen und die Widerstandskraft gegen psychische und physische Belastungen zu stärken.

König der Heilkräuter

Ginseng gilt als „König der Heilkräuter“. Im Shennong Bencao Jing – einem der ältesten Kräuterbücher Chinas – wird Ginseng als „Mittel zur Stärkung der Lebensenergie (Qi), zur Förderung von Langlebigkeit und zur Behandlung von Schwäche, Müdigkeit und Verdauungsproblemen“ beschrieben. Es gibt regionale Unterschiede in der historischen Anwendung. Während er in China zur allgemeinen Vitalisierung, vorwiegend alter Menschen, genutzt wurde, hat ihn die indigene Bevölkerung Nordamerikas (Panax quinquefolius – das nordamerikanische Pendant zum Panax ginseng) zur Linderung von Kopfschmerzen, Fieber und Koliken verwendet.

Ursprung Korea und China

Ginseng wuchs ursprünglich in den schattigen Bergwäldern im Nordosten von China und auf der koreanischen Halbinsel. Der sibirische Ginseng ist botanisch nicht mit dem Panax ginseng verwandt, ist ihm nur in seiner Wirkweise ähnlich. In Nordamerika wächst der Panax quinquefolius, der amerikanische Ginseng. Seit den 80er Jahren wird er sogar in Deutschland angebaut, auf der mittlerweile 9 ha großen Flora Farm in Walsrode zwischen Hannover und Bremen.

Roter oder weißer Ginseng? Das ist hier die Frage!

Roter und weißer Ginseng werden aus derselben Wurzel gewonnen. Unterscheiden tun sich beide nur durch Wuchsdauer und Verarbeitungsart. Roter Ginseng muss mindestens 6 Jahre unter der Erde wachsen, bevor er weiterverarbeitet wird, weißer Ginseng wird häufig bereits nach vier Jahren weiterverarbeitet. Roter Ginseng wird nach der Ernte gedämpft und getrocknet, weißer wird nur getrocknet.

Wirkt auf Immunsystem, Nervensystem, Hormonsystem

Ginseng wirkt immunmodulierend und entzündungshemmend. Er schützt die Nervenzellen, verbessert kognitive Funktionen und es werden ihm psychoaktive Effekte nachgesagt. Außerdem reguliert er die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse), die für Stressreaktionen verantwortlich ist und hilft, die Cortisolproduktion auszubalancieren. Ginseng fördert die Leistungsfähigkeit (geistig und körperlich) und reduziert Müdigkeit.

Ginseng in COSMOTERRA Produkten

Das „Allheilmittel“ Ginseng hat selbstverständlich auch Einzug in einige COSMOTERRA Produkte gefunden: Er findet sich im ANTISTRESS Pulver, unseren NADH PLUS Kapseln (in Aktion), den YAMSWURZEL PLUS Kapseln und dem LEBENSKRAFT Elixier, das derzeit sogar in Aktion ist.